Luxor – die Stadt der Paläste

Rund 700 km südlich von Kairo befindet sich Luxor, das legendäre „Hunderttorige Theben”. Das ca. 2000 v.Chr. zur Hauptstadt des ägyptischen Reiches geworden war.
Im Altertum nannten die Ägypter diese Stadt Waset oder auch Uaset. Von den Griechen wurde es dann das hunderttorige Theben genannt.

Theben teilte sich, wie alle Städte des alten Ägypten, in das Reich der Lebenden am Ostufer des Nils und in das Reich der Toten am Westufer des Nils.
Theben war, nachdem die Hyksos endgültig unter dem thebanischen Fürsten Ahmose vertrieben werden konnten, ab 1540 v. Chr. die Hauptstadt eines vereinten Ägyptens.

Auf der Ostseite des Nils, der heutigen Stadt Luxor befanden sich die prunkvollen Tempel, die exzelenten Gemächer des Pharaos und die tristen Wohnhäuser der bediensteten Bevölkerung.
Den Tempelanlagen am Ost-Ufer, die der Verehrung der Götter dienten, stehen am West-Ufer die Totentempel der Pharaonen und die Gräber im Tal der Könige und im Tal der Königinnen gegenüber.

Die Westseite des Nils war ganz dem Totenkult gewidmet.
Somit befinden sich hier heute einige der wichtigsten und schönsten archäologischen Stätten Ägyptens. Daraus entwickelte sich der Fremdenverkehr, der immer mehr zum wichtigsten Wirtschaftszweig dieser Stadt wurde.
Für die meisten der berühmten Nilkreuzfahrten ist Luxor der Ausgangspunkt nach Assuan, und der Endpunkt zum Wechsel eines wunderschönen Badeurlaubs am Roten Meer geworden.

Zu erreichen ist Luxor am einfachsten mit täglichen Flugverbindungen aus aller Welt. Nach West-Theben gelangt man mit dem Taxi, oder der Personenfähre, die alle zwanzig Minuten übersetzt.

Um nicht zu vergessen, war Theben zu dem auch ein Kultort des Sonnengottes Amun. Der mächtige Karnak-Tempel, der von den bedeutendsten Pharaonen über Jahrhunderte erweitert und verschönert wurde, zeugt vom vergangenen Reichtum dieser Stadt.

Luxor war immer eine Reise wert.